SAAL

Wohnraum der Familie, Musiksaal und zeitweise Arbeitsraum Wagners mit seiner 2310 Bände umfassenden Bibliothek. Von der Rotunde aus Blick über den Garten zur Grabstätte Richard und Cosima Wagners.

"Soirée in Wahnfried"

In der Rotunde: Flügel, Geschenk der Firma Steinway & Sons zu den ersten Bayreuther Festspielen 1876. Auf diesem Instrument spielte oft Franz Liszt.

Der historische Wahnfriedsaal, Aquarell von  Susanne Schinkel

Kassettendecke, Bücherschränke und Lüster wurden vom Münchner Bildhauer Lorenz Gedon gestaltet. In der Kehlung waren die Wappen der Städte angebracht, in denen es die ersten Wagner-Vereine gab.
Die Porträts über dem Eingang befanden sich bereits zu Wagners Lebzeiten im Saal. Sie stellen dar (v.l.n.r): Cosima Wagner (Franz v. Lenbach, 1879); Adolf Wagner (Chr. Ludwig Friedheim, 1804); Franz Liszt (Franz v. Lenbach, 1871); Ludwig Geyer (Selbstbildnis, um 1806); Johanna Wagner (Ludwig Geyer, 1813); Richard Wagner (Franz v. Lenbach, 1871); Marie Gräfin d´Agoult (Henri Lehmann, 1839); Cosima Wagner (Paul v. Joukowsky, 1880).

Richard Wagner, Ölgemälde von Lenbach, 1871

Der Saal mit dem Mobiliar wurde 1945 durch eine Bombe völlig zerstört. Er wurde 1975/76 weitgehend originalgetreu restauriert und dient jetzt für die täglichen Übertragungen von Schallplattenaufnahmen und für besondere Veranstaltungen.


Cosima Wagner, Ölportrait von Lenbach, 1879

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